Oh nein, Rost im Trinkwasser!

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Alte Infrastruktur als Hauptursache

Der Hauptgrund für rostiges Leitungswasser liegt vor allem an alter Infrastruktur. Gerade für Mieter ist dies extrem ärgerlich, denn der Komplettaustausch der sanitären Leitungen ist sehr kostspielig und wird nur selten durch den Vermieter durchgeführt. Meistens sammelt sich Rost gerade bei längerer Abwesenheit in den Leitungen ab – man spricht von Stagnationswasser. Wird dann der Hahn geöffnet, folgt die rot-braune Suppe. In den meisten Fällen ist der sichtbare Spuk schon nach einigen Minuten bei geöffneter Leitung vorbei. Zurückbleibt aber immer noch der fade, metallische Wassergeschmack. (Bild: Badische Zeitung, dpa)

Rostige Leitung

Rost entsteht, wenn eisenhaltige Leitungen mit der Zeit durch den Sauerstoff im Wasser oxidieren. Das ist ein natürlicher Zerfallsprozess. Das dabei geformte Eisenoxid, also der Rost, ist so ziemlich unlöslich. Daher fällt es mit der Zeit von der Leitung ab und wird mit dem Wasserstrom als Feinstpartikel mitgerissen. Das passiert so lange, bis die Leitung entweder ersetzt wird oder aufgrund der resultierenden Materialschwäche platzt.

Schadet Rost meiner Gesundheit?

Rost stellt keine direkte Gefahr für die Gesundheit dar. Eisen ist grundsätzlich ein wichtiges Mineral, welches unser Körper in der Form von Eisen(II) und Eisen(III) benötigt. Gemäss der WHO benötigen wir je nach dem zwischen 10 – 50 mg pro Tag. Wer jetzt aber auf einen positiven Effekt durch das Trinken von rostigem Wasser hofft, der wird enttäuscht. Die Eisenaufnahme ist ein komplexer Prozess. Sonst wären Eisennägel bereits heute der gesunde Lutscher für Zwischendurch.

Zurück zum Rost im Leitungswasser – Das Hauptproblem ist vor allem der Wassergeschmack, der sich nachteilig verändert. Den faden, leicht eisernen Geschmack können unsere Sinne auch noch wahrnehmen, wenn das Wasser nicht mehr offensichtlich rostig-trüb ist. Dennoch kann eine starke Rostbildung auch auf ein bakterielles Problem hinweisen. In den gebildeten Rostblasen und -schichten können sich nämlich Bakterien gut ansiedeln. Diese können dann einen schlagartigen Anstieg an Bakterien im Trinkwasser zur Folge haben.

Was kann man dagegen tun

Das beste und nachhaltigste wäre die Leitungen zu ersetzen. Es gibt auch kostengünstigere Varianten. Zum Beispiel können Leitungen mit Epoxidharz beschichtet werden. Hier besteht aber die Gefahr, dass die Epoxidschicht noch monatelang Chemikalien an das Wasser abgibt. Trinken solltest du das dann nicht.

Das einfachste und kostengünstigste Mittel ist aber effektiv DrinkPure. Zum einen filtern Vor- und Membranfilter die rostigen Kleinstpartikel aus dem Leitungswasser – das erkennst du dann an der orange-roten Verfärbung auf der ursprünglich weissen Filterkartusche. Zum anderen bindet die Aktivkohle gleich auch störende Gerüche, die sich in Kombination mit dem Rost bilden können.

DrinkPure filtert auch andere Substanzen aus dem Wasser. Hier findest du eine Übersicht, was DrinkPure filtern kann.

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